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		<title>agd.de: Ausstellungen</title>
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		<description>Ausstellungen der agd.de</description>
		<language>en</language>
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		<lastBuildDate>Sat, 20 Nov 2010 20:38:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Peter Lindbergh . Photographs and Films</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M5c563fee665.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1134</link>
			<description>C/O Berlin, International Forum For Visual Dialogues, präsentiert vom 25. September 2010 bis 16....</description>
			<content:encoded><![CDATA[„What‘s so striking about black and white photography is how it really helps a sense of reality to come through.“ Peter Lindbergh<br /><br />Kraftvoll und fragil, gradlinig und verspielt, emanzipiert und sinnlich – Peter Lindberghs Fotografien sind weit mehr als künstliche, unterkühlte Modeaufnahmen. Hinter artifziellem Styling und Make-up wird in seinen melancholischen, ungeschönten Bildern die Intimität und das Wesen der meist weiblichen Porträtierten sichtbar. Ob Sharon Stone, Madonna, Linda Evangelista, Tatjana Patitz, Naomi Campbell, Jeanne Moreau, Penélope Cruz, Catherine Deneuve oder Uma Thurman – einfühlsam und reduziert spürt Peter Lindbergh das Individuum hinter dem Starkult in all seiner Stärke und zugleich Zerbrechlichkeit auf.<br /><br />Natürlichkeit ist die Maxime von Peter Lindbergh. Er durchbricht die perfekte Künstlichkeit der theatralisch überspitzen, gekonnt gelangweilten Modell-Pose und gibt so der Modefotografie eine neue Dynamik. Auch wenn er seine Fotografien detailliert inszeniert, erscheinen sie oft als zufällige Schnappschüsse oder Reportageaufnahmen mit einer düsteren, fast surrealen Atmosphäre und puristischen Ästhetik. Peter Lindbergh verzichtet auf dominierende Hintergründe und überflüssiges Beiwerk und schafft so eine klare, expressive Bildsprache meist in feinen Schwarzweiß-Tönen. Er ist ein visueller Geschichtenerzähler – seine Fotografien arrangiert er häufig nach berühmten Filmszenen oder arbeitet mit fotografischen Zitaten, um die Persönlichkeit der Porträtierten intensiver herauszuarbeiten. So ist für Lindbergh Mode nur Anlass für ein Bild oder Geschichte, um eine Lebenshaltung einzufangen, die jeweils dem Porträtierten als ureigenste angehört und zugleich beispielhaft ein Stück Kulturgeschichte dokumentiert.<br /><br />C/O Berlin präsentiert mehr als 200 Bilder und Filme aus dem Gesamtwerk von Peter Lindbergh – von seinen Klassikern und Ikonen der Modefotografie bis hin zu den Invasion-Bildern und der Berlin-Serie aus der Vogue von 2009. Die Ausstellung gibt zudem anhand bislang nie veröffentlichten Archiv-Polaroids sowie Filmdokumentationen Einblicke in die Arbeitsweise des Starfotografen.<br /><br />Peter Lindbergh, geboren 1944 Lissa, ist einer der renommiertesten Modefotografen weltweit. Er verbrachte seine Kinderheit in der Duisburg und absolvierte 1963 eine Lehre als Schaufensterdekorateur. Im Anschluss studierte er in Berlin und Krefeld Design und Malerei. 1971 wurde er fotografischer Assistent bei Hans Lux und machte sich 1973 als Fotograf selbstständig. Mit der Publikation erster Modeaufnahmen im Stern 1978 gelang ihm der berufliche Durchbruch. In dessen Folge zog Peter Lindbergh nach Paris und veröffentlichte seine Arbeiten in allen wichtigen internationalen Modemagazinen – von Vogue, Vanity Fair, Marie Claire, Harper`s Bazaar bis zu The New Yorker und Rolling Stone. Er hat für bedeutende Modedesigner wie Prada, Calvin Klein, Donna Karan, Giorgio Armani, Jil Sander und Karl Lagerfeld gearbeitet. 1995 und 1997 wurde er mit dem Internationalen Fashion Award als bester Fotograf in Paris ausgezeichnet. Seit 1995 ist er Mitglied in dem exklusiven German Art Directors Club. 1996 erhielt Peter Lindberg den „Raymond Loewy Foundation`s Award“, den wichtigsten europäischen Design-Preis. In diesem Jahr hat er den Lead Award for Best Photography erhalten. Das Puschkin-Museum in Moskau hat erstmals Fotografie 2002 mit einer großen Retrospektive von Peter Lindbergh gezeigt. Sein Werk wurde in den wichtigen Museen weltweit ausgestellt. Neben seinen Fotografien drehte Peter Lindbergh Werbespots, Dokumentationen und Musikvideos für Tina Turner, die Toten Hosen u.a. Sein 30-minütiger dokumentarischer Film „Inner Voices“ wurde ebenfalls mehrfach ausgezeichnet. Seit 1996 hat er seine Fotografien in zahlreichen Buchprojekten publiziert. Peter Lindbergh lebt und arbeitet in Paris, New York und Arles.<br /><br />Peter Lindbergh . Photographs and Films<br />1980 – 2010 <br /><br />Ausstellungsdauer <br />25. September 2010 bis 16. Januar 2011<br /><br />Eröffnung<br />Freitag, 24. September 2010 . 19 Uhr<br /><br />Öffnungszeiten<br />täglich . 11 bis 20 Uhr<br /><br />Eintritt<br />8 Euro . ermäßigt 5 Euro<br /><br />Veranstalter<br />C/O Berlin . International Forum For Visual Dialogues<br /><br />Ort<br />C/O Berlin im Postfuhramt<br />Oranienburger Straße 35/36 . 10117 Berlin<br />]]></content:encoded>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 25 Sep 2010 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Menschen in Bewegung. Fotografien von Frank Linke AGD</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M58eea57feca.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=970</link>
			<description>Berlin, Galerie Juliane Hundertmark
2. bis 31. Juli 2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[Frank Linke zum ersten Mal&nbsp; in seiner Heimatstadt Berlin <br /><br />galerie juliane hundertmark<br />sophienstraße 23<br />10178 berlin-mitte<br />
Der studierte Designer hat sich in den letzten sieben Jahren intensiv mit dem Medium der Fotografie beschäftigt. Auf diesem Gebiet konzentriert er sich auf Menschen und Objekte in Bewegung.&nbsp; Dabei versucht er stets, die Momente der Bewegung im Foto zu erfassen, um auf diese Weise die&nbsp; Bewegung selbst, sei sie tänzerischer, akrobatischer oder rhythmischer Natur, darzustellen.&nbsp; <br /><br />Frank Linke transformiert Bewegung und Musik in Bilder. Ein synästhetisches Konzept begleitet&nbsp; seine Bilder. Die Verwischungen und Unschärfen werden durch längere Belichtungszeiten und&nbsp; zeitweise Bewegungen mit der Kamera erzeugt und stehen in der Tradition der pictorial photogra-&nbsp; phy. Die Lust am Experiment, die Zufälligkeit der Erscheining von Farbe und Form zeichnen seine&nbsp; Bilder aus. Sie vernachlässigen den Realismus der Wirklichkeit, um eine innere Wirklichkeit des&nbsp; Gegenstandes bzw. der Personen und ihre Darstellungen zu enthüllen. <br /><br />Ein kreativer Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist und für den er selber immer in Bewegung ist. Deshalb besucht Frank Linke häufig Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen. Orte,&nbsp; an denen er das findet, was ihn fasziniert und inspiriert: Menschen und Objekte, Farben und Formen&nbsp; - und das alles am besten in Bewegung. <br /><br />Aktuelles <br />Motive von den Abschlußdarstellungen der Studenten der Stage School auf Kampnagel sind in einer&nbsp; Dauerausstellung in der Stage School Hamburg, Poolstraße 21, 20385 Hamburg zu sehen. Gleich-&nbsp; zeitig läuft in der Finanzbehörde am Gänsemarkt in Hamburg bis Ende Juli 2010 ein Ausstellung&nbsp; mit Fotos von Frank Linke. <br /><br />Informationen in Büchern und Zeitschriften <br />Beitrag über Frank Linke in Kunst &amp; Design in Hamburg (Christine Schroeder, Ulrike Kirmse:&nbsp; Handwerk, Design, Kunst &amp; Tradition in Hamburg, Umschau Verlag, Neustadt 2007, ISBN 978-3-&nbsp; 86528-401-3).&nbsp; In Hamburgs Kreative 2008 (Verlag NBVD, ISBN-13: 978-3-939028-11-6) und&nbsp; in der Zeitschrift Photographie 3/2008: Beruf Fotograf 6: Der lange Atem, Fotokünstler brauchen Durchhaltevermögen (von Katharina Knieß, <a href="http://www.tipp-presse.de" target="_blank" >www.tipp-presse.de</a>) <br /><br />Kontakt: <br />Frank Linke <br />Alsterdorfer Straße 5 <br />22299 Hamburg <br />Tel. 040 - 418 426 <br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-iudqn3,Colqnhirwr1gh');" >frank09(at)linkefoto.de</a>  <br /><a href="http://www.linkefoto.de" target="_blank" >www.linkefoto.de</a> <br />]]></content:encoded>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 03:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Reich der Schatten</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M5c4477437b7.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1146</link>
			<description>Trier: Mediales Raumtheater lässt Museumsbesucher eine Zeitreise in die römische Antike erleben –...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Deutschlands älteste Stadt bietet ihren Besuchern jetzt ein einzigartiges Museumserlebnis: Unter dem Titel „Im Reich der Schatten“ präsentiert das Rheinische Landesmuseum ein neues mediales Raumtheater zum Leben und Lieben im römischen Trier. Mit hochmoderner Technik verbinden sich dabei Elemente aus Kino, Theater und Trickfilm zu einem Erlebnis für alle Sinne.<br /><br />Für die mitreißende und poetische Inszenierung konnten die Macher mit Peter Striebeck und Christoph Maria Herbst zwei renommierte Darsteller als Sprecher gewinnen. Das Projekt, das von der EU und dem Land Rheinland-Pfalz unterstützt wird, feiert seine Deutschland-Premiere am 22. Juni. Das mediale Raumtheater ermöglicht den Besuchern eine Zeitreise ins römische Trier. Ort der Inszenierung ist die legendäre „Neumagener Gräberstraße“ des Museums mit den fast 2 000 Jahre alten originalen Grabdenkmälern, die in der Nähe von Trier gefunden wurden und bis heute als archäologische Sensation gelten.<br /><br />Diese kunstvollen Grabreliefs bilden den Hintergrund der Inszenierung, die den Besuchern die Welt der Antike erlebbar macht und ihnen einen faszinierenden Einblick in das Alltagsleben im römischen Trier bietet. das pralle Leben der antike<br />Im Mittelpunkt der fiktiven Geschichte, in die das Raumtheater den Besucher entführt, steht der Geschäftsmann Gaius Albinius Asper (gesprochen von Peter Striebeck), der um seine verstorbene Frau Secundia trauert. Als Göttersohn Merkur (gesprochen von Christoph Maria Herbst) anbietet, ihn bei der Suche nach seiner Frau in die Unterwelt zu begleiten, beginnt eine abenteuerliche Reise. Dabei wird das pralle Leben der Antike sichtbar, zu dem üppige Gelage und schöne Frauen ebenso gehören wie die Jagd und Wagenrennen im Circus.<br /><br />Während der Präsentation befindet sich der Besucher inmitten eines virtuellen Bühnenbildes. Möglich wird das durch 360°-Rundum-Projektionen, bei denen 18 Projektoren und 19 verschiedene Schallquellen zum Einsatz kommen. Auf diese Weise lösen sich die realen Dimensionen des Raums auf und die steinernen Figuren werden auf magische Weise lebendig. So entsteht ein multimediales 45-Minuten-Schauspiel für alle Sinne, das den Betrachter eine „andere Welt“ erleben lässt.<br /><br /><br />
<strong>20 Experten entwickelten ein einzigartiges Raumtheater<br /><br /></strong><br />
Mehr als 20 Experten, vom Historiker bis zum Drehbuchautor und Animations- Spezialisten, arbeiteten ein Jahr lang an dem außergewöhnlichen Projekt. Künstler und Trickfilmer entwickelten im Animations-Filmstudio dreidimensionale Bilder, Soundexperten entwarfen spezielle Natursounds, die beispielsweise die Geräuschkulisse eines römischen Marktes oder eines Wagenrennens wiedergeben.<br />Hinzu kommen vielfältige Musikkompositionen, die von Anlehnungen an antike Darbietungen bis zur dramatischen Filmmusik des modernen Kinos reichen.<br />„ ‚Im Reich der Schatten‘ ist ein innovatives Museumsformat, das es in dieser Form noch nie gegeben hat“, sagt Museumsdirektor Eckart Köhne. „Ich bin sicher, dass wir damit eine breite Öffentlichkeit erreichen. Selbst Museumsmuffel werden durch dieses mediale Raumtheater sicher Interesse an der römischen Geschichte bekommen“, betont Köhne. „Im Reich der Schatten“ wird viermal täglich, jeweils für maximal 60 Personen, präsentiert. Geplant ist eine dauerhafte Installierung im Museum. Bis zum Jahresende erwarten die Kuratoren rund 25 000 Besucher dieses unterhaltsamen Formats der Wissensvermittlung. Ab sofort ist das mediale Raumtheater auch im Internet unter <a href="http://www.im-reich-der-schatten.de" target="_blank" >www.im-reich-der-schatten.de</a> vertreten.<br /><br /><strong>Rheinisches Landesmuseum Trier</strong><br /><br />Weimarer Allee 1 &#8729; 54290 Trier<br />Telefon 0651 / 9774-0 &#8729; <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-odqghvpxvhxp0wulhuCjgnh1uos1gh');" >landesmuseum-trier(at)gdke.rlp.de</a> <strong><br /></strong><br />
<strong>Besucherinformationen</strong><br />
Vorführungen Dienstag – Sonntag 11.30, 14 und 17 Uhr,<br />zusätzlich für Schulklassen (empfohlen ab 5. Klasse) und Gruppen<br />Dienstag – Freitag 8.45 Uhr.<br />
Eintritt 8,50 €, Ermäßigte 6,50 €, Kinder/Jugendliche bis 18 J. 5,50 €;<br />zusätzlich Familien- und Gruppenkarten sowie Kombitickets für den<br />gleichzeitigen Besuch des gesamten Museums.<br />tickets Im Vorverkauf erhältlich an den Vorverkaufsstellen von<br />„Ticket regional“ sowie unter www.ticket-regional.de;<br />Tageskasse an der Museumskasse des Landesmuseums.<br />Buchungen für Gruppen und Sondervorstellungen über Tourist-Information<br />Trier, Telefon 0651/97808-20/-21, Fax -59, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-ixhkuxqjhqCwulhu0lqir1gh');" >fuehrungen(at)trier-info.de</a>. <br />
Projekt Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland Pfalz<br />Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier.<br />Produktion TAMSCHICK MEDIA+SPACE GmbH, Berlin<br />Konzept und Creative Direction &amp; Regie der Gesamtinszenierung:<br />Charlotte Tamschick, Marc Tamschick.<br />]]></content:encoded>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>strahlend grau - herbert hirche zum 100. geburtstag</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M56b057325a8.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1139</link>
			<description>21. Mai bis 13. September 2010
Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Berlin</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Ausstellung präsentiert den Nachlass Herbert Hirches (20.5.1910 - 28.1.2002) und feiert den Architekten, Möbel- und Produktdesigner als einen der prägenden Werkbund-Gestalter der deutschen Nachkriegszeit.<br />
Zum 100. Geburtstag von Herbert Hirche packt das Archiv seine Schätze aus: Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und Fotos eröffnen neue Einblicke in Leben und Werk. Zum ersten Mal werden - neben einer Auswahl seiner Möbel - auch Hirches Studienarbeiten aus dem Unterricht bei Kandinsky und Mies van der Rohe am Bauhaus zu sehen sein, ebenso frühe Möbelentwürfe aus den 1940er und 1950er Jahren und nicht ausgeführte Varianten des legendären Fernsehgeräts HF 1 für die Firma Braun. Herbert Hirche war einer der Pioniere des neuen Braun-Designs, mit deren Entwürfen die Firma Braun international Erfolgsgeschichte schrieb.<br /><br />Wie die Braun-Apparate &quot;stille Helfer und Diener&quot; (Erwin Braun) sein sollten, so wollte Hirche mit seinen schlichten Möbeln und Bauten dem Menschen selbst größtmögliche Freiräume bieten. Der Ausstellungstitel &quot;strahlend grau&quot; ist in diesem Sinne als eine Metapher zu verstehen für die Sachlichkeit und Neutralität der Entwürfe Hirches und zugleich für deren diskrete Eleganz. &quot;Lasst uns maßhalten!&quot; war das Motto eines Musterkoffers mit 45 Grau-Proben, der dem verehrten Lehrer Herbert Hirche zum 52. Geburtstag von seinen Studenten überreicht wurde - mit augenzwinkernder Ironie kommentierten sie Hirches Haltung der Zurückhaltung und seine Vorliebe für die Farbe Grau.&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />Hirche war für viele dem Werkbund verbundene Firmen tätig, darunter Wilkhahn, Holzäpfel, Walter Knoll und Wilde+Spieth. Er war Hochschullehrer in Berlin und Stuttgart, Mitglied des Rats für Formgebung und - als Ratgeber und Mentor - die &quot;graue Eminenz&quot; des jungen Verbands Deutscher Industriedesigner. Auf der Internationalen Bauausstellung 1957 in Berlin, auf den Mailänder Triennalen, der Weltausstellung in Brüssel 1958 und der Documenta 1964 wurden Hirches Arbeiten als Musterbeispiele einer vom Werkbund propagierten neuen (west)deutschen Produktkultur ausgestellt. Die junge Demokratie entsandte die Dinge als Botschafter eines besseren Deutschlands ins Ausland. Arbeiten eines Entwerfers wie Herbert Hirche waren aufgrund seiner Biografie in idealer Weise geeignet, an die moderne, moralisch unbelastete Tradition der Vorkriegszeit anzuknüpfen, die Geschichte zwischen 1933 und 1945 zu negieren und das utopische Potenzial in der Aufbruchsstimmung jener Jahre wahrzunehmen.<br /><br />In der Ausstellung &quot;strahlend grau&quot; werden die historischen Entwürfe mit aktuellen materiellen Aneignungen konfrontiert: Lange nahezu in Vergessenheit geraten, werden Hirches Möbel, die teilweise über ein Prototypstadium nie hinausgekommen waren, heute in Serie produziert und als &quot;Klassiker&quot; vermarktet. Auf der diesjährigen Möbelmesse erhielt die Wiederauflage eines Sessels, den Hirche 1957 für die Interbau entwickelt hatte, den &quot;Classical Innovation&quot;-Preis. Retro-Trend, Re-Edition und Re-Design: Der Markt erfindet den &quot;modernen Klassiker&quot;, das Gebrauchsmöbel der 1950er Jahre mutiert zur &quot;Design-Ikone&quot;. Mit der Ausstellung soll auch die Frage diskutiert werden, wie, wo und durch wen bestimmt wird, wer und was ins kollektive Gedächtnis aufgenommen wird.<br /><br />&quot;strahlend grau - herbert hirche zum 100. geburtstag&quot; markiert den Auftakt zu einer geplanten Ausstellungsreihe, die das im Werkbundarchiv - Museum der Dinge bewahrte Erbe in den Blick nehmen will.<br /><br />Zum Abschluss der Ausstellung &quot;strahlend grau&quot; wird eine Tagung zum Thema &quot;Individuelles Erbe und kollektive Bedeutung&quot; (Arbeitstitel) stattfinden.<br />
Werkbundarchiv - Museum der Dinge<br />Oranienstraße 25<br />10999 Berlin<br /><br /><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-lqirCpxvhxpghuglqjh1gh');" >info(at)museumderdinge.de</a> <br />]]></content:encoded>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 May 2010 21:17:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>RUHRPOST 2010 - Grüße an die Kulturhauptstadt</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M51ecabd1fd4.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1144</link>
			<description>Ein Postkarten-Experiment der AGD 
(Alliance of German Designers)

LWL-Industriemuseum
Westf....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ruhrgebiet. Ruhrpott. Kohlenpott. Ruhrstadt. Ruhr. Was verbindet die Menschen mit dem Ruhrgebiet? Was assoziieren Kreative, die hier leben und arbeiten mit diesem Begriff? Was - und das ist die weitaus spannendere Frage - bedeutet „Ruhr&quot; für Leute mit Blick von außen? Ist es ein Gefühl? Eine Region? Ein Ort? Eine Version?<br /><br />Die Regionalgruppe Ruhrgebiet der AGD (Allianz German Designer) wollte das wissen und wagte mit RUHRPOST.2010 ein ungewöhnliches Experiment. Sie startete eine Kreativkampagne über direkte Ansprache und Internet. Ihre Bitte: Gestaltet eine Postkarte und schickt diese in die fiktive Stadt RUHR. Dazu wurden im ganzen Ruhrgebiet Poststationen eingerichtet.<br /><br />Das Experiment gelang eindrucksvoll: Es kamen Einsendungen aus ganz Deutschland, aus Übersee, Dänemark oder Österreich. Die Bandbreite der Einsendungen ist groß: Von Fotografie, Illustration und Malerei spannt sich der Bogen zu lustigen Postkartengrüßen oder kritschen Auseinandersetzungen mit der Region. Mehr als 200 Kreative verschickten über 400 ideenreich gestaltete Ruhrpost-Antwortkarten an die Initiatoren des Projekts ins Ruhrgebiet. Ein großer Teil dieser Karten ist in der Ausstellung auf Zeche Zollern in Dortmund zu sehen. <br /><br />Mehr unter <a href="http://www.ruhrpost2010.de" target="_blank" >www.ruhrpost2010.de</a> sowie unter <a href="http://www.agd.de" target="_blank" >www.agd.de</a>  <br /><br />Dank gilt nicht nur den Kreativen, sondern auch den findigen Postboten, die allein anhand realer Namen und Postleitzahlen die Karten an die fiktive Stadt RUHR zustellten. Das beeindruckende Fazit: RUHR ist in den Köpfen.<br /><br />LWL-Industriemuseum<br />Westf. Landesmuseum für Industriekultur<br />Zeche Zollern<br />GALERIEINDUSTRIEARBEIT<br />Grubenweg 5<br />44388 Dortmund<br />]]></content:encoded>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 13 May 2010 21:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>12.-15.10.: meter machen -- Design-Ausstellung der Fachhochschule Potsdam</title>
			<link>http://www.agd.de/ausstellungen-komplett+M5260b642c4e.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=199</link>
			<description>Die Studierenden des Bereichs Design der Fachhochschule Potsdam zeigen vom 12. bis 15. Oktober 2006...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Studierenden des Bereichs Design der Fachhochschule Potsdam zeigen vom 12. bis 15. Oktober 2006 ausgewählte Arbeiten aus den Bereichen Kommunikations-, Produkt- und Interface-Design. Unter dem Motto &quot;meter machen&quot; präsentieren sich die Studentinnen und Studenten frei auf einem Quadratmeter Ausstellungsfläche.<br />
Am 14. Oktober findet dann die &quot;meter fete&quot; mit DJs und den Videoartisten von VISUAL BERLIN statt.<br />
Mehr kann man unter der Adresse <a title="Meter machen" target="_blank" href="http://www.metermachen.com"><a href="http://www.metermachen.com" target="_blank" >www.metermachen.com</a></a> direkt von der FH Potsdam erfahren.<br />]]></content:encoded>
			<category>Termine</category>
			<category>Veranstaltungen für Designer</category>
			<category>Ausstellungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 13:12:09 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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