Pressemitteilungen vom 4.7.2007
Kleine Kulturwirtschaft: Kleinstunternehmen stärken
Im Auftrag der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat der renommierte Kulturstatistiker Michael Söndermann eine aktuelle Analyse der Kultur- und Kreativwirtschaft erstellt. Ein Fazit: Die Kulturwirtschaft basiert zu großen Teilen auf Kleinstunternehmen und FreiberuflerInnen. Die Arbeitsbedingungen dieser Gruppe müssen gefördert und verbessert werden.
Dazu Boris Buchholz, Pressesprecher der AGD:
"Wenn von 37.119 Unternehmen in der Designbranche 78 Prozent Einzelpersonen-Unternehmen und Freiberufler sind, dann sollten diese 28.993 Kleinstunternehmen in den Fokus des politischen Denkens rücken. Die Wirtschaftsleistung und das Branchenwachstum der Designwirtschaft wie auch von großen Teilen der Kulturwirtschaft steigen stärker an als in der deutschen Gesamtwirtschaft. Zu verdanken haben wir diesen Effekt zu einem großen Teil den kleinen Ameisen im Wirtschaftsgeflecht: den 157.639 statistisch erfassten Kleinstunternehmen der Kulturwirtschaft. Es ist angemessen, wenn sich die Wirtschafts- und Kulturpolitik verstärkt diesem Segment, das noch dazu sehr arbeitsplatzrelevant ist, zuwendet."
Der Reader der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen "Kulturwirtschaft und Creative Industries 2007. Aktuelle Trends unter besonderer Berücksichtigung der Mikrounternehmen" von Michael Söndermann kann von der Web-Site der Fraktion direkt heruntergeladen werden: http://www.gruene-bundestag.de/cms/publikationen/dokbin/185/185891.pdf
Mit freundlichem Gruß
Boris Buchholz
Pressesprecher
Allianz deutscher Designer
