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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

Anschrift

Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

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Vorstellung des idd-Netzwerkes (v.l.n.r.): Michael Eibes, DDC; Mara Michel, VDMD; Andreas Enslin, VDID; Annette Schulte, Forum Typografie; Axel Gottschall, Forum für Entwerfen; Phoebe Helmbold, designerinnen forum; Henning Krause, BDG; Dr. Aladdin Jokhosha, AGD; Susanne Lengyel, VDID; Moderatorin Judith Schulte-Loh, WDR.

Foto: Claudia Ollenhauer-Ries


Pressemitteilungen vom 18.10.2007

1. Deutscher Designerkongress bestätigt das Anliegen der iDD

Aus dem Plenum heraus wurde die Initiative Deutscher Designverbände (iDD) aufgefordert, weiterhin und verstärkt die Position der Designer in Wirtschaft und Politik zu vertreten. Diese starke Zustimmung kam auch für die Verantwortlichen, die Vertreter der in der iDD zusammengeschlossenen Verbände, überraschend, denn der 1. Deutsche Designerkongress thematisierte »Design für Alle« und nicht die strategische Ausrichtung der iDD. Jetzt ist es an der iDD, diesem Auftrag, mit einer Stimme für die Anliegen der Designer zu sprechen, auch gerecht zu werden. Dazu wird noch vor Ende des Jahres 2007 eine mehrtägige Klausurtagung der iDD stattfinden.

Susanne Lengyel, Präsidentin des Verbandes Deutscher Industriedesigner (VDID), fasst die fünf Schwerpunkte der iDD zusammen:

  • Die gesellschaftliche Relevanz von Design verdeutlichen.
  • Die Wertschätzung von Design – und damit von Designern – verbessern.
  • Die Ausbildung der Designerinnen und Designer optimieren.
  • Die Diskussion um nachhaltiges Design fördern.
  • Den interdisziplinären Austausch vorantreiben.

Der 1. Deutsche Designerkongress am 13. Oktober 2007 in Essen schloss thematisch, zeitlich und räumlich an den Designtag Nordrhein-Westfalen an, der am Vortag in der Zeche Zollverein stattfand. Beide mit rund 200 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltungen befassten sich mit »Design für Alle«. Die iDD und das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW hatten den 1. Deutschen Designerkongress gemeinsam veranstaltet.

Katharina Schwalm-Schäfer, Referatsleiterin Kreativwirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW, kündigte während des Abschlussplenums des 1. Deutschen Designerkongresses an, die iDD auch zukünftig zu unterstützen. Dies könnte, so Frau Schwalm-Schäfer, in Form eines zweiten Deutschen Designerkongresses, möglicherweise 2008 im Zusammenhang mit der geplanten internationalen Creative Conference NRW, stattfinden.

Über die idd
Seit November 2006 gibt es die Initiative Deutscher Designverbände (iDD).
Sie arbeitet mit dem Ziel, die Rahmenbedingungen für Designerinnen und Designer sowie der Design-Nutzer zu verbessern. In der Vergangenheit agierten die bestehenden Designerverbände überwiegend im Alleingang. Die iDD wird sich daher, unter anderem mit den Design-Verantwortlichen der Ministerien der Länder und des Bundes, für eine bundesweit einheitliche Designer-Förderung stark machen.

Noch ist die iDD ein sich konstituierendes Netzwerk von acht Designerverbänden:

  • Allianz deutscher Designer (AGD) e.V.,
  • Bund Deutscher Grafik-Designer e.V. (BDG),
  • Deutscher Designer Club e.V. (DDC),
  • designerinnen forum e.V.,
  • Forum für Entwerfen e.V.,
  • Forum Typografie e.V.,
  • Verband Deutscher Industrie Designer e.V. (VDID) und
  • Verband Deutscher Mode- und Textil-Designer e.V. (VDMD).

Zusammen repräsentieren diese Verbände rund 5.100 Designerinnen und Designer.

Kontakt
Susanne Lengyel
kontakt(at)i-dd.org
www.i-dd.org


Essen, den 18. Oktober 2007