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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

Anschrift

Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

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Telefon 0531. 167 57
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Die anwaltliche Beratung für AGD Mitglieder wird seit 2013 von KVlegal durchgeführt. Fragen zu steuerlichen Themen beantwortet gewohnt gut Ecovis.

AGD sehen, hören, fühlen

Sreenshot AGD Imagefilm

Die gelungene Diplomarbeit von Wolfgang Amboss und Patrick Weiser (FH Mainz) macht die AGD für (fast) alle Sinne erlebbar. Danke sehr und viel Spaß beim Ansehen!

 
Aladdin Jokhosha, Vorsitzender der Allianz deutscher Designer, während der Präsentation der AGD (Foto: © Udo Leist)
 



1. Deutscher Designerkongress, 13. Oktober 2007

Hürdenlauf auf Lebenszeit?

Es war eine Premiere: Die Initiative Deutscher Designverbände (iDD) hatte zum 1. Deutschen Designerkongress geladen und 120 Interessierte und Verbandsvertreter kamen. Acht Designverbände haben sich zur iDD zusammengeschlossen, um dem Design in Deutschland mehr Gewicht zu verleihen. Thema des Kongresses: „Design für Alle“.

Bevor jedoch das Thema vertieft wurde, stellten sich der Bund Deutscher Grafik-Designer, der Deutsche Designer Club, das designerinnen forum, das Forum für Entwerfen, das Forum Typografie, der Verband Deutscher Industrie Designer sowie der Verband Deutscher Mode- und Textildesigner dem Publikum vor. Die Präsentation der Allianz deutscher Designer übernahm Aladdin Jokhosha, Vorsitzender der AGD.

Die beiden Keynote-Sprecher, Tassilo von Grolman und Christoph Boeninger, stellten provozierende Thesen in den Raum. Tassilo von Grolman fragte, ob die Anzahl der 5100 von der iDD repräsentierten Designer reiche, um das Recht zu haben, für die Interessen aller Designer in Deutschland sprechen zu dürfen. Auch die Frage, wie man den Begriff „Designer“ schützen könne, ist brisant. Christoph Boeninger mahnte ein neues Denken in der ökologischen Umweltgestaltung an: „Schön“ und „Schonen“ sollte Vorrang in unserem Denken und Handeln haben. Anschließend äußerte er im Podiumsgespräch die Meinung, dass neun Verbände einfach zuviele seien und es sehr schwer werden würde, nach außen mit einer Stimme zu sprechen. Er wünsche sich gemeinsame Zielstellungen und eine Vereinigung aller Verbände.

In verschiedenen Foren wurde zu den Schlagworten „Design ist entscheidend!“, „Design macht einzigartig!“, „Design bringt Nutzen!“ und „Design macht Arbeit!“ informiert und diskutiert. Im Rahmen des letzten Forums „Design macht Arbeit!“ hielt Lutz Hackenberg seinen Vortrag „Selbständigkeit in Deutschland, ein Hürdenlauf auf Lebenszeit“. In eindringlichen Worten (und 15 Minuten!) sprach er über die Problematik der Rechtssicherheit und Missachtung von Urheberrechten unsers Berufsstandes. Er unterfütterte seine Argumente mit Zitaten einschlägiger Gerichtsurteile. Ein knackiger und mit viel Resonanz bedachter Vortrag.

Zum Abschluss stellten Susanne Lengyel (Verband Deutscher Industrie Designer) und Michael Eibes (Deutscher Designer Club) die fünf vorgeschlagenen Zielstellungen der iDD vor:

  • Relevanz und Wertschätzung von Design in der Gesellschaft
  • Selbst-Erkennung
  • Ausbildung
  • Nachhaltigkeit
  • Interdisziplinärer Austausch

Leider fanden sich die von Lutz Hackenberg angesprochenen Probleme in den Zielstellungen (noch) nicht wieder. Doch: Die Initiative Deutscher Designverbände steht noch am Anfang ihres Wirkens. Der Kongress war ein Schritt voran.

Peter Paul Hennicke / bb

Lutz Hackenberg trägt vor (Foto © Peter Paul Hennicke)
 
Keynote-Sprecher Tassilo von Grolman (Foto @ Udo Leist)
 
Die Abschluss-Runde (Foto @ Udo Leist)