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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

Anschrift

Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

bisherige Ausgaben

zwei|viertel – Design und Tiefkühlkost

Cover: AGD ein|viertel 2011

drei|viertel – Design und Geld

Cover: AGD drei|viertel 2010

zwei|viertel – Design und Kriminalität

Cover: AGD ein|viertel 2010

ein|viertel – Designer publizieren

Cover: AGD ein|viertel 2010

vier|viertel – Erotik und Design

Cover: AGD drei|viertel 2009

drei|viertel – Bildung für Designer

Cover: AGD drei|viertel 2009

zwei|viertel – Design mit Links 

Cover: AGD ein|viertel 2009

ein|viertel – Sein, Schein & Design

Cover: AGD ein|viertel 2009

vier|viertel – Design für Generationen

Cover: AGD drei|viertel 2008

drei|viertel – Design, Kult und Glaube

Cover: AGD drei|viertel 2008

zwei|viertel – Kreativwirtschaft

ein|viertel – Kinder & Design

vierViertel – Design für Alle

dreiViertel - Design im Film

zweiViertel - Eco-Design

einViertel - Design in Gesellschaft

 

agd|viertel

drei|viertel – Design Zukunft Visionen

ein|viertel, das Magazin der Allianz deutscher Designer
drei|viertel, das Magazin der Allianz deutscher Designer  

 

Leseprobe

Die_Kraft_der_Zusamensetzung_drei_viertel_2011.pdf

Seiten 18 und 19: School of Design Thinking – Die Kraft der Zusammensetzung

 

Editorial

Boris Buchholz, Redakteur
Boris Buchholz, Redakteur 

Freude beim Gestalten


Es ist doch so: Zukunft haben wir alle, ob wir es wollen oder nicht. Dabei stammt das Wort – natürlich – aus der Vergangenheit und hieß im Hochmittelalter zuokumft und in der Mittelniederdeutschen Sprache tokumst. Die Bedeutung von Zukunft war zunächst schlicht „Ankunft“. Das heißt, jeder, der damals reiste oder in das nächste Gasthaus eilte, hatte eine sehr genaue Vorstellung seiner Zukunft.

Heute ist das anders. Die Zukunft ist nebulös, unsicher, vielfältig – und das, was man sich heute für seine Zukunft vorstellt, kann sich schnell, aber in der Zukunft, als Trugschluss herausstellen. Wer in die Zukunft blickt und etwas sieht, hat eine Vision, was aus dem Lateinischen übersetzt „Erscheinung“ bedeutet. Wenn man oft etwas sieht, hieß das bei den Römern „visito“, man wurde zum Seher, zum „visitor“.

Sie merken schon, in die Zukunft zu blicken ist ein gefährliches Vorhaben. Schließlich wird der, der ständig und viele Erscheinungen hat, gerne in ärztliche Obhut weiterempfohlen. Im geschützten Rahmen dieses Heftes jedoch laden wir Sie zum Reisen in die Zukunft ein. Verrücken Sie sich in der Zeit, spinnen Sie sich in Ihre Zukunft. Jeder hat seine eigene – auch die AGD.

Visionen zu haben, in die Zukunft zu blicken, zu ahnen oder zu wissen, wo man keineswegs oder gerne ankommen möchte, ist gerade für Designer wichtig. Gerne wird vom „Zukunftsmarkt Design“ gesprochen, oft wird eine gute Gestaltung „visionär“ oder „zukunftsfähig“ genannt. Der deutsche Sprachgebrauch gibt uns Designern sogar einen handfesten Auftrag: Zukunft muss man gestalten!

Wer eine Vision hat, hat einen Vorteil, denn er weiß, in welche Richtung er seine Schritte lenken sollte. Und daraus ergibt sich eine Absicht und eine Notwendigkeit:

Zukunft. Muss man gestalten. Wollen.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Zukunft und Ihre Vision. Dieses Heft ist eine Einladung für einen weiteren Schritt.

Freude beim Gestalten wünscht Ihnen


Boris Buchholz
Redakteur


 

Inhalt

Intro

  • Seite 04   
    Mehr wirtschaftspolitische Akzente
    Ein Interview mit Michael Söndermann, Forscher im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Zukunft der AGD

  • Seite 06 
    Auf zu neuen Ufern
    Visionen und Zukunftspläne des AGD Vorstands
  • Seite 08   
    35 Jahre AGD – Ziele und Visionen
    Von Heide Hackenberg und Roland Stigulinszky
  • Seite 10   
    2030: Die Europazentrale der AGD sitzt in Braunschweig
    Zwei Visionen über die Zukunft der Allianz deutscher Designer
  • Seite 12   
    6000 Mitglieder in 2025
    Was wünschen die Mitglieder ihrem Verband?

Design – Gesellschaft – Markt

  • Seite 13
    „Design transportiert Werte und trägt Verantwortung“
    Cornelia Horsch, Leiterin des IDZ Berlin, sieht Designer in der Pflicht
    bei der Gestaltung der Zukunft
  • Seite 14   
    Wichtig ist, für Designer ein gutes Umfeld zu schaffen
    Professorin Dr. Bettina Möllring sieht Zukunftspotenzial in der gegenseitigen Ergänzung von Hochschulen und Berufsverbänden für Designer
  • Seite 16   
    Über die Stärke schwacher Verbindungen
    Dirk Bathen vom Trendbüro Hamburg spricht mit uns über das Leben und Arbeiten der freiberuflichen Designer von morgen
  • Seite 18   
    Die Kraft der Zusammensetzung
    Prof. Ulrich Weinberg, Leiter der School of Design Thinking, erklärt die Bedeutung diversitärer Gruppen für unsere Zukunft

Wege für Designer

  • Seite 20  
    Neun Trends zum Arbeiten von morgen
    Zwei Studien erlauben einen Blick in die Zukunft
  • Seite 22   
    Fundraising ist eine Dreiecksbeziehung
    Dieter Soldan über Millionen für soziale Projekte und über Motivation
  • Seite 24   
    »Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.« Helmut Schmidt
    Martin et Karczinski veranstalten Workshops, in denen sie die Kunden Visionen lehren
  • Seite 28   
    Beraten und Prozesse gestalten
    Plädoyer für den strategischen Designer
  • Seite 30   
    Zeit für Visionen und Sollbruchstellen
    Dr. Liv Kirsten Jacobsen erklärt, wie die persönliche Vision Realität werden kann

AGD intern

  • Seite 33   
    Wir hätten da mal ein paar Fragen...
    Designer in Mühlhausen – das volle Programm
    Portugal ist Partnerland der Face to Face 2011 – und Partner ist auch die AGD
    Mediation bei der Hertin Anwaltssozietät
    Neu in der Geschäftsstelle: Friederike Sobiech und Andreas Maxbauer
    Die Charta für nachhaltiges Design
  • Seite 35   
    Willkommen in der AGD