Ruhm und Ehre
Erfolge und große Streiche im Detail
Lesen Sie hier die ganzen Geschichten. Und nehmen Sie gern Kontakt auf mit AGD Designerinnen und Designern, die Ihr ganz spezielles Interesse wecken.
"Die Liga der wahrhaft außergewöhnlichen Gentlemen"
6468 Einreichungen für den red dot award communication 2011, 608 Auszeichnungen – eine davon für "Die Liga der wahrhaft außergewöhnlichen Gentlemen" von Designer Johannes Loer und Illustrator Mathias Kronenberger. Sie begründen ihre Arbeit so:
"Prof. Kurt Weidemann war ein großer Gestalter, ein großer Typograph und vor allem auch eine beeindruckende Persönlichkeit. Um unseren Dank und unsere Wertschätzung auszudrücken, entstand dieses Plakat als Nachruf in bildlicher Form. Als Nachwuchs-/ Jungdesigner besteht die Intention für uns aber auch darin, mit diesem Plakat begreifbar zu machen, wie wichtig einzelne Menschen für die epochale Entwicklung unserer Gesellschaft sein können.Dabei geht es nicht darum, Ikonen zu schaffen, sondern vielmehr darum, Verunsicherung und Berührungsängste auszuräumen, Interesse zu wecken und anderen Nachwuchstalenten und Studenten einen Zugang zur Designwelt als solche zu verschaffen."
Johannes Loer und Mathias Kronenberger zeigen uns die verschiedenen Stadien der Arbeit an "Die Liga der wahrhaft außergewöhnlichen Gentlemen". Vielen Dank!
www.metamorphdesignwerk.de
Auftritt des Ensemble Modern
Das Ensemble Modern gehört zu den führenden Ensembles für Neue Musik. Es arbeitet basisdemokratisch ohne künstlerischen Leiter; Projekte, Gastmusiker, Koproduktionen und finanzielle Belange werden gemeinsam entschieden und getragen. Es gibt rund 100 Konzerte jährlich.
Jetzt hat das Ensemble eine neue Website bekommen. Jäger & Jäger schreiben dazu: "Der Internetauftritt zeigt formatfüllende Bilder aktueller Aufführungen des Ensemble Modern. Die Grundnavigation bleibt immer innerhalb einer weißen Fläche stehen. Für die weitere Unternavigation erweitert sich diese Fläche. Der Seitenhintergrund der informativen Ebenen ist weiß. Der Konzertkalender wird nur durch die reine Datumsangabe dargestellt. Auf einen Blick sieht man, an welchen Tagen Konzerte stattfinden. Wählt man eines der Auswahlkriterien – Monate, Orte, Festivals oder Komponisten – bleiben in der Übersicht nur noch die entsprechenden Termine der jeweiligen Kategorie stehen."
Alle Hintergrundfotos der Website stammen von Ruth Walz.
Für Entdecker gemacht
Aus dem Urteil der Jury:"Fast jeder kennt die tollen Produkte von Nils Holger Moormann. Dieser Katalog ist so wie seine Produkte: Niemals langweilig, sehr detailliert und für Entdecker gemacht. Die Kombination aus Bildern und Illustrationen und die Einbindung ansonsten so langatmiger technischer Informationen sind außerordentlich gut umgesetzt. Ein sehr stiller und leiser Katalog, aber gewaltig im Ergebnis!“
Im Katalog wird die aktuelle Produktpalette der Moormann GmbH mit reduzierten Ambientebildern und einer komplett fotografierten Produkttypologie gezeigt. Mit eingeschobenen, verkleinerten Seiten wird ein Einblick hinter die Kulissen der Firma gegeben, den man nicht alle Tage erhält. Jedes Exemplar wird auf dem Coveretikett einzeln durchnummeriert. Damit erhält jeder Adressat sein persönliches Exemplar, zudem zeigt sich der manufakturale Charakter der Möbel auf diese Weise bereits in den Kommunikationsmedien.
www.jaegerundjaeger.de
Das Besteck One
Der Katalog des universal design award 2011 beschreibt das Besteck One so:
"One verbindet klare Geometrie mit einer weichen Bogenform.
Maskulin, klar geometrisch und dabei doch sanft gebogen - das Besteck One ist schlicht, unkompliziert und verbindet sebstbewusst Design mit Funktionalität.
One, das aus matt gebürstetem Edelstahl 18/10 gefertigt wird, spielt die gestalterischen Möglichkeiten geometrischer Grundformen voll aus: Das Vorderteil der Gabel und die Messerklinge wurden aus einem Rechteck entwickelt. Das Hohlheftmesser besticht durch eine sehr gute Schneidleistung. Die Klinge greift die Formensprache von Gabel und Löffel auf: entstanden ist ein harmonisches Gesamtdesign. One lässt sich unkompliziert benutzen. Die leicht geschwungene, bandartige Form verleiht Gabel- und Löffelgriff nicht nur eine angenehme Haptik, sie sorgt dafür, dass die Besteckteile scheinbar über der Tafel schweben."
Sieht richtig gut aus!
Die Jury fand, dass die SILHOUBOX in vieler Hinsicht gut aussieht und begründete ihre Entscheidung so: "Mit der Silhoubox Köln präsentiert Norbert Corsten eine attraktive Alternative zur Ansichtskarte, die mit einem Promotional Gift Award 2011 in der Kategorie Kommunikatives Produkt ausgezeichnet wurde. In der Stülpdeckel-Box mit Prägung, abnehmbarer Schmuckbanderole und Grußkarte befindet sich ein kleines 'Bild' aus Holzpappe mit diversen Kölnmotiven, die mit einem CO2-Laser in Handarbeit ausgeschnitten und hintereinander als Silhouetten angeordnet werden: Rhein, Schiffe, Hohenzollernbrücke, Dom, Altstadthäuser sowie Geißbock Hennes vom 1. FC Köln bilden das Panorama der Domstadt ab.
Aber auch für Nicht-Kölner gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Alternativ können andere Miniaturen eingesetzt werden, wie z.B. zu Weihnachten eine Minikrippe oder andere Stadtmotive. Gegen Aufpreis werden Gestaltung, Druck und Konfektionierung einer firmeneigenen Karte und Banderole angeboten.
Das sagt Herr Schmidt:
BUNTESAMT ist ein Ein-Mann-Designbüro für Kunden von A – L und M – Z. Im Jahr 2003 in Berlin gegründet, erarbeitet es strategische Kommunikationslösungen im Print- und Onlinebereich und ist auf Markenbildung und Corporate Design spezialisiert. Mit der Strukturiertheit einer Behörde, nur ohne die Wartezeit. Mit der Genauigkeit einer Zeitansage, nur ohne die Drögheit. Immer mit Herzblut und Blick für Details. BUNTESAMT spart Kosten und Zeit, macht wenig Dreck und ist wandelbar. Mal erscheint es wie eine Agentur, mal wie ein Ein-Mann-Schalter. Mal sagt es › wir ‹ und mal › ich ‹.
Die Gestaltung der Geschäftspapierausstattung spielt mit dem Gedanken des Ein-Mann-Büros. Herr Schmidt besetzt alle wichtigen Ämter, was in überspitzter Form durch Textpassagen auf Rechnungsbögen und Visitenkarten widergegeben wird. Mal ist er Beauftragter des BUNTESAMTS für Schönmalerei, mal klärt er telefonisch alle Bürgerfragen. Der Auftritt ist einerseits schnörkellos und sachlich und mit den Elementen der Schreibmaschinenschrift an Amtsschreiben angelehnt, andererseits mit persönlicher Note versehen, da die textliche Ansprache den Leser "abholt" und Teile der Bürokommunikation von Hand ausgefüllt werden.
Schluss mit dem Kabelsalat
Intelligent gestaltete Problemlöser – so lautet das Leitmotiv der Stuttgarter Möbeldesignerin Julia Pfizenmayer. Mit diesem Ansatz verbindet die gelernte Schreinerin und studierte Innenarchitektin Funktionalität mit modernem Design. Damit überzeugte die Existenzgründerin die Jury des renommierten Designpreises „Focus Open“ – und behauptete sich so neben etablierten Designbüros und den Designabteilungen namhafter Firmen: Das Medienmöbel jp003 wurde mit dem „Focus in Silber“ ausgezeichnet.
“Gute Gestaltung bedeutet für mich Möbel, die funktional sind. Schöne Optik alleine reicht mir nicht. Mein Ziel ist es, mit intelligent gestalteten ‚Problemlösern‘ modernen Wohnansprüchen gerecht zu werden.“, so Julia Pfizenmayer. Die Begründung der Jury für den „Focus in Silber“ für jp003: „Ein neuer Archetyp eines Medienmöbels mit vielen klugen Detaillösungen insbesondere bei der Frage des Kabelmanagements, innovativ und überzeugend gelöst. Die Verschränkung ist clever."
Und so funktioniert der Problemlöser für Multimedia im Wohnzimmer: Das Rückgrat fungiert als Kabelkanal und wird in der Nähe einer Steckdose angebracht. Es kann mit beliebig vielen Elementen bestückt werden. Die in drei Größen erhältlichen Kuben können flexibel in die Nuten eingeschoben und ausgerichtet werden. Sind die Elemente rechtsbündig ausgerichtet, lässt sich die Koffertür jederzeit bequem öffnen, um die Kabelführung zu ändern oder Geräte zu tauschen. Die im Regal platzierten Geräte können durch die seitlichen Kabelauslässe miteinander verbunden und an die Stromversorgung angeschlossen werden. jp003 bietet so Platz für Receiver, DVD Player, Flatscreen, Minianlage und Medienträger. In einem der Schubkästen findet auch eine Mehrfachsteckdose als Ladestation für Mobiltelefon, Digicam oder mp3- Player ihren Platz. Kein Kabelsalat mehr im Wohnzimmer: Alle Kabel sind im Rückgrat verborgen. jp003 ist auch als Stauraummöbel für Bücher, Zeitschriften und sonstige Unterlagen geeignet. Die variable Positionierung der Kuben sorgt für eine offene und abwechslungsreiche Optik mit sinnvollem Stauraum. Weitere Details unter
www.jpdesigns.de
Corilon – musikalisches Design
Corilon ist ein Violinshop, der hochwertige, antike Streichinstrumente über das Internet verkauft. Corilon ist der Engel der Künste, welcher Künstler wie z.B. Musiker unterstützt. Somit ist er geeigneter Namensträger für den Violinshop. Das schwungvolle, harmonische und prägnante Signet soll die Leidenschaft zur Musik kommunizieren. Aufgrund der typografischen Verschmelzung aus Buchstaben und notenähnlichen Formen, erinnert es gleichzeitig an Noten, Töne und Melodien. So ist das Signet in schwarz konzipiert. Um die Hochwertigkeit und die Botschaft der Marke noch mehr zu verdeutlichen, wurde das Zeichen in der Geschäftsausstattung mit einer schwarzen glänzenden Folienprägung versehen. Das gesamte Corporate Design ist in unterschiedlichen Blautönen sowie in einem hellen Grau gehalten. Die Kombination aus edlem, seriösem Dunkelblau und frischem, leuchtendem Türkis geben dem Erscheinungsbild eine innovative Wirkung, so dass es einen hohen Wiedererkennungswert hat. Das Zusammenspiel von Typografie und Farbwelt ergibt in seiner Gesamtheit ein musikalisches Design. (Dazu gehören der Verpackungskarton für die Geigen, eine Glasvitrine, eine Postkartenserie, Anzeigen für Musikhefte und die Fahrzeuggestaltung.) Auf immer neue Art und Weise wird das Thema Geige übersetzt.
Die Plakatreihe "Corilon" bewirbt den gleichnamigen Webshop Corilon, in dem hochwertige und antike Streichinstrumente zu erwerben sind. Ziel der Gestaltung ist, den Violinshop auf vielfältige, immer wieder spannende und unterschiedliche Art und Weise visuell darzustellen.
Das Thema Musik steht hier im Vordergrund und wird mit dem spielerischen Umgang von Schrift und Illustration deutlich. So werden einerseits Zitate über Musik, Melodie oder das Musizieren mit einer Geige typografisch in Szene gesetzt. Zum anderen entstehen illustrative Ornamente und Muster, die sich aus kleinen Geigenformen zusammensetzen und wie ein Feuerwerk zu einer Gesamtkomposition werden. √úberlagerungen von Texten, das Spiel von Licht und Schatten, Vorder- und Hintergründen sowie das Weglassen einzelner Buchstaben (mit Punkten) innerhalb einzelner Texte erinnern an Noten, Kompositionen und Melodien. Auch das Shopping-Erlebnis ‚Äì eine hochwertige Geige zu kaufen ‚Äì wird in einem der Plakate thematisch behandelt, was die reduzierte Form einer Einkaufstüte in Kombination mit dem typischen Symbol einer Geige, den F-Löchern, auf den Punkt bringt.
Der Fantasie wird keine Grenze gesetzt und jedes einzelne Plakat lädt dazu ein, den Violinshop zu besuchen.
lautstark – Sprache kann man sehen
"lautstark" ist eine Praxis für Logopädie, Lerntherapie und Coaching. Der Name "lautstark" symbolisiert das Konzept und die Kernkompetenz der Praxis auf selbstbewusste und dennoch spielerische Art und Weise. Mit diesem Wortspiel in der Namensgebung ist ein Corporate Design entstanden, das in seiner Gesamtheit das Thema "Sprache" visualisiert.
Das visuelle Zeichen ist in Lautsprache geschrieben. Humorvolle Zungenbrecher auf den einzelnen Medien verweisen auf die Tätigkeit der Logopäden und geben dem Erscheinungsbild einen sympathischen und lockeren Eindruck. Die beiden verwendeten kräftigen und kontrastreichen Farben Grün und Violett unterstützen die konzeptionelle Idee. In ihrem Tonwert und ihrer Helligkeit sind sie sehr harmonisch und geben den Worten "laut" und "stark" ein optisches Gleichgewicht. Je nach Einsatz der Praxistätigkeiten wechseln die Farben im Signet und auf den Medien. Einzelne Signet-Elemente sowie die Farbgebung ziehen sich durch das ganze Konzept der Praxis und finden sich in der gesamten Gestaltung wieder ‚Äì angefangen bei der Geschäftsausstattung und kleineren Werbemitteln bis hin zur Website und der gesamten Praxiseinrichtung. Behandlungsräume nutzen Folienbeschriftungen zur Orientierung und die Schaufenstergestaltung spielt mit Gestaltungselementen zur Markierung und lädt ein zum Gucken und Informieren. So entsteht ein fröhliches Erscheinungsbild der Praxis "lautstark", ganz im Sinne der beiden Praxisinhaberinnen.
www.lockstoff-design.de
Die Musik, die in allem steckt
Die Ernst von Siemens Musikstiftung verleiht den wohl wichtigsten Preis für Musik. Das Signet verweist zum einen auf den Bassschlüssel, der im bisherigen Design und in der Historie der Stiftung eine maßgebliche Rolle gespielt hat und zum anderen auf das „e“, die Initiale des Vornamens des Gründers. Die Bildsprache lässt einen Notenständer überall in der Welt vor alltäglichen Szenerien auftauchen – Metapher für die Musik, die in allem steckt. Die Preisträgerurkunden sind aufwendig gestaltet: Für jede Urkunde werden Bildcollagen aus hierfür angefertigten Portraitaufnahmen und Aufzeichnungen der Komponisten eigens angefertigt und in der Produktion mit Silberdruck und Prägungen hochwertig veredelt.
Eternal Temptation – und ewig siegt der Druck
Design gewinnt durch innovative Drucktechnik erst an Potential. Dass wir hier zu richtungsweisenden Lösungen fähig sind, wurde uns nun schon zum zweiten mal durch die Verleihung des geschätzten Sappi European Printers Award bestätigt. Im Bereich Book/Editorial konnte unser Partner DITRE (Padua, Italien) mit unserer Buch-Produktion "Eternal Temptation" den ersten Platz belegen.
Für dieses Projekt setzten wir auf anspruchsvolle und ungewöhnliche drucktechnische Raffinessen. Ein besonderer Eye-Catcher ist der mit Samt bespannte Buch-Umschlag in venezianisch-rot. Das Resultat beleuchtet die Person und das skulpturale Werk des venezianischen Glaskünstlers Lucio Bubacco in ausdrucksvoller Weise.
Die Sappi Fine Paper Europe zeichnete in einer Gala-Veranstaltung am 29. Mai 2010 in Prag die Bronze-, Silber- und Goldgewinner aus Europa und dem Mittleren Osten aus. Im Vorfeld wählte eine unabhängige Jury aus über 2000 Einreichungen aus 34 Ländern unsere Publikation und skizzierte "das Buch als ein perfektes Beispiel für Druck und Bindung, das besonders durch die lebhafte Farbreproduktion bestach. Demnach zeigten die mit Gold ausgezeichneten Arbeiten eindrucksvoll, wie kraftvoll Druck als Medium in allen Kategorien eingesetzt werden kann."
Das Buch Eternal Temptation war Teil eines umfangreichen Auftrages durch die Litvak Gallery mit Sitz in Tel Aviv. Dieses Projekt umfasste ausserdem ein Künstler-Video und die Gestaltung eines Messestandes auf der renommierten Kunstmesse "SOFA Chicago". Norbert Heyl
Bronze für CMYK
In der Kategorie Design Kalender verlieh die Jury des Art Directors Club dem Berliner Grafik-Design Büro für die Gestaltung des Kalenders "CMYK 2010“ einen Bronze-Nagel. CMYK, das Farbmodell für den modernen Vierfarbdruck, dient als Farbgeber für den jeweiligen Jahrestag. Jedes Datum (C=Tag, M=Monat, Y= Jahrtausend, K=Jahrzehnt) erscheint in einer anderen Farbe und der Kalender zeigt über den Zeitraum eines Jahres eine fein abgestimmte Farbskala von hellgelb bis hin zu graugrün.
Frech in Japan: die neue S 1000 RR von BMW
Für die grafische Darstellung des neuen Rennmotorrads von BMW, die "Eat, Sleep + Design" als freie Arbeit für Serviceplan übernahm, erntete das Berliner Design-Büro in der Kategorie Indoor-Kampagne die zweite Bronze-Auszeichnung. Eine als Kombination aus Illustration und Fotografie angelegte Fotostrecke zeigt die neue Rennmaschine S 1000 RR in vier Motiven. Die Kampagne inszeniert das Motorrad als frechen Eindringling in japanische Klischee-Situationen. Die finalen Motive im Stil einer modernen japanischen Comicwelt, schwarz und weiß, mit Feder und Tusche gezeichnet und anschließend digital bearbeitet, entstanden in der Zusammenarbeit von Fotograf Rene Neumann und Illustrator und Dipl. Grafik-Designer Frank Gräfe.
Was für ein März für Markus Büsges!
Dem Kollegen Markus Büsges haben wir nicht nur ein sehr gelungenes agd|viertel zu verdanken, sondern wir dürfen ihn jetzt auch zu einem LeadAward beglückwünschen.
Bei den LeadAwards 2010 gewann das Magazin „Dummy Berlin“ in der Kategorie Illustrationsbeitrag des Jahres eine Auszeichnung in Bronze. Das Magazin entstand im Designbüro leomaria grafikdesign. Art Directoren der Ausgabe waren Markus Büsges und Björn Wolf. Die Ausgabe wurde ausschließlich mit Ölbildern des Künstlers Edward B. Gordon layoutet.
Die Preisverleihung fand am 25.03.2010 in den Deichtorhallen Hamburg statt und gilt im Bereich Editorial Design als einer der wichtigsten Wettbewerbe im deutschsprachigen Raum. Markus Büsges: "Eine Besonderheit des Wettbewerbes liegt in dem Umstand, dass man sich für diesen nicht bewerben kann. Die Arbeiten werden in einer aufwendigen Recherche vorausgewählt und einer Fachjury vorgelegt. Um so größer ist unsere Freude über die Bronze Auszeichnung."
www.leomaria.de
Klappkarten und Pop-Up-Objekte
Peter Dahmen AGD war schon als Kind von Klapp-Bilderbüchern fasziniert. Er baute sie nach – und vergaß das Ganze. Aber nur für wenige Jahre.
"Im dritten Semester meines Designstudiums (1989) gab es dann den entscheidenden Impuls durch eine Semesteraufgabe im Fach “Gestaltungslehre”: Sie lautete “Papier und Pappe dreidimensional”. In dieser Zeit habe ich etwa ein bis zwei Klappobjekte pro Woche entworfen und gebaut.
Die besten Arbeiten aus meinem Studium zeige ich in dem Youtube-Video, welches ich im Januar 2010 aufgenommen habe."
Das Video, das die gefalteten Kunstwerke in Bewegung zeigt, wurde innerhalb eines Vierteljahres rund 20.000 mal angesehen und begeistert kommentiert. Sogar nach Design-Vorlagen wurde Peter Dahmen gefragt. Doch es gibt sie nicht, jeder Entwurf ist individuell und benötigt je nach Schwierigkeitsgrad 8 bis 60 Stunden. Der Rat des Schöpfers: das Video zur Inspiration nutzen und es einfach selber versuchen.
So entstand die Pracht der Farbe
"Die mittelständische Druckerei DITRE Arti Grafiche aus Italien, bekannt für ihre innovative Drucktechnik, produziert alljährlich einen Kalender zu Promotionszwecken. Für Konzept und Herstellung des Kalenders 2008 beauftragte sie mein Studio – übrigens zum zweiten Mal in Folge. Beide Kalender wurden auch von mir zu Promotionszwecken genutzt.
Natürlich möchte eine solche Druckerei möglichst viel von ihrem Können zeigen. Nachdem es im Kalender 2007 um zarte Pastell-Farbtöne gegangen war, waren in diesem Jahr möglichst kräftige Farben und viel Metallisches gefragt. Zudem wollte man ein lokales Thema – die Druckerei liegt ganz in der Nähe Venedigs. Daher kam uns in den Sinn, eine Fotostrecke über 12 Jahrhunderte venezianischen Modedesigns zu produzieren. Farbe war ja immer schon ein ganz zentrales Thema in der venezianischen Malerei und Kultur – man denke nur an Tizian, Bellini oder den Gebrauch des Mosaiks. Der italienische Kalender-Titel „Lo Sfarzo del Colore“ (Die Pracht der Farbe) weist darauf hin.
Als Location wurde der venezianische Palazzo Ca’Marcello ausgewählt (www.camarcello.it). Als Stilisten holten wir Stefano Nicolao mit ins Team. Dessen in Venedig ansässiges Atelier genießt in Theater- und Filmkreisen einen ausgezeichneten Ruf, wenn es um historische, insbesondere venezianische Kostüme geht (www.nicolao.com).
Die eigentlichen Aufnahmen wurden dann im September 2007 in sechs Aufnahmetagen in besagtem Palazzo und in der venezianischen Lagune gemacht.
Angesichts der vielen speziellen Drucktechniken gestaltete sich die Druckvorstufe sehr aufwendig. Hier wurde eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem technischen Personal der Druckerei notwendig, denn es wurden zum Teil recht experimentelle Druckverfahren eingesetzt. Zur Technik: fünf- und sechsfarbiger Offsetdruck (Einsatz von zusätzlichen Farbkanälen für einen erweiterten Farbraum und ein zweiter Schwarzkanal zur Steigerung des Kontrastumfangs), zum Teil Offsetdruck auf mit Metallfolie laminiertem Papier, stochastisches Druckraster, verschiedene metallische Sonderfarben, Oberflächenveredelung (Glitter, partielle Lacke, um die Struktur von Oberflächen nachzuempfinden – z.B. Holz, Metall, Stoff). Der Kalender wurde Ende November 2007 fertig gestellt.
Der Kalender erhielt in der Kategorie „Printers own Promotion“ des Sappi European Printers of the Year Award 2008 den zweiten Platz (Silber)." Norbert Heyl
www.norbertheyl.com
Beim Taiwan International Graphic Design Award 2009
"Zu dem Design Wettbewerb 'Taiwan International Graphic Design Award 2009' wurde ich, Markus Büsges AGD, kurzfristig als Jurymitglied nach Taipei eingeladen. Dieser Wettbewerb wurde zum fünften Mal ausgeschrieben und hat zur Aufgabe, die kreativen Industrien von Taiwan und den internationalen Austausch von Know how im Bereich Grafik Design zu fördern.
Der Wettbewerb bestand aus zwei Kategorien: Aus dem Poster Award und aus dem Corporate Design Award. In der Jury des ersten Wettbewerbs befanden sich Tsung-Hung Su (Taiwan), Taddy Ho (Taiwan), Freeman Lau (Hong Kong), Martin Woodtli (Schweiz) und Markus Büsges (Deutschland). Die zweite Kategorie wurde von Jeff, Che-Fu Liao (Taiwan), Taku Satoh (Japan), Carlo Giannasca (Australien) und Constance Birdsall (USA) bewertet. Der Poster Award umfasste insgesamt 1300 Einreichungen und war in zwei Kategorien aufgeteilt:
A) Spezial Thema: Harmonie / Beziehung zwischen Mensch und Umwelt
B) Offene Kategorie: Kommerzielle Plakate
In einem umfangreichen Bewertungsmarathon wurden innerhalb von zwei Tagen ein Grand Prix für beide Kategorien und für jeweils beide Kategorien ein Gold-, ein Silber- und ein Bronze-Preis vergeben.
Parallel zum Wettbewerb fand eine Design Konferenz vom 25. bis 30.09.09 mit dem Titel 'New Design Conference Taipeh 2009' statt. Hier wurden Vorträge von lokalen Designern und den Jurymitgliedern gehalten. In einer Diskussionsrunde standen die Designer danach Rede und Antwort zu allen Belangen der Designarbeit." Markus Büsges
www.cdip.org.tw/competition
Eine Reise in den Design-Raum
www.zwoelfton.com funktioniert anders, als man es gewohnt ist. Aber es funktioniert großartig. Informationen über die Agentur erscheinen im sphärischen Umfeld, der Betrachter kann auf Agentur-Projekte blicken oder auf die Bilder des NASA Visible Earth Projektes; sie sind Inspiration und emotionaler Leitfaden. "Nach vielen Tagen Lebens mit dem Datenbestand des Visible-Earth-Projektes stellten sich nicht Worte ein, sondern grafische Urelemente: Punkt/Pixel, Linie und Fläche – fragil, durchscheinend, schimmernd.
Inspiration, so Uve Gierth in einem Interview für 'Designer Profile', kann vieles sein, doch es muss stets in etwas Eindeutigem enden: "Excel-Grafiken eines Markforschungsberichtes, eine ethnologische Studie über Hahnenkämpfe auf Bali, ein Software-Fehler, die Tragödien des Aischylos, die subtile grafische Rohheit eines Fons Hickmann, Spiele meiner Tochter, die sich in nahezu alles verwandelt, was es auf Erden gibt, oder die Website einer japanischen Agentur. Tatsächlich geht es nur um eines: Aufmerksamkeit, Neugier, erfahren wollen, ausprobieren, verstehen, eidetisch variieren und analysieren; bis die Dinge endlich zu Sag-, Mach- und Darstellbarem gereift sind, und den Anderen so unverstellt erreichen wie ein Zettel am Kühlschrank: „Keine Milch mehr da. Hol du bitte welche. Kuss, E.”
www.zwoelfton.com
Corporate Design für Kompositionen
Kompositorische Annäherungen an Istanbul, Dubai, Johannesburg und Pearl River Delta.
Das Musikprojekt "into", Siemens Art Program, stellt den Versuch dar, musikalisch das Wesen einer Stadt zu ergründen.
Sechzehn herausragende Komponisten verbringen jeweils einen Monat in je einer der vier Megastädte Istanbul, Dubai, Johannesburg oder Pearl River Delta
um ihre Eindrücke zu Musikstücken werden zu lassen.
Die Gestaltung des Identifikationselementes wird aus den Namen der vier Städte abgeleitet. Damit entspricht die Herleitung der Wortmarke dem
Wesen der Musik und der Arbeitsweise der Komponisten: Die Komposition will nicht zwingend harmonisch sein, sie will „wahr“ sein, d.h. sich aus der Wirklichkeit quasi zwangsläufig ergeben. Das Signet steht damit nicht für das Hineingehen in die Städte, sondern besteht in seinen Einzelteilen aus den Essenzen der jeweiligen Stadt.
Die typografische Ebene des Erscheinungsbildes steht für die kompositorische Welt. Sie wird ausschließlich schwarzweiss und ohne Grauwerte angewendet.
Die Städteportraits entstehen durch Überlagerungen und etablieren eine wiedererkennbare Bildsprache. Diese Bildwelt hebt sich bewusst von der
typografischen Ebene ab und steht für das Erlebte in den Städten.
Beide "Welten" treffen während der Aufführungen und Konzerte aufeinander.
"Eat, Sleep + Design" gestaltete "A Sideman's Journey"
Das gerade erschienene Konzeptalbum „VOORMANN & FRIENDS · A SIDEMAN'S JOURNEY“ gestaltete das Berliner Design-Atelier EAT, SLEEP + DESIGN. Die Grafikdesigner haben zusammen mit Klaus Voormann und Universa Music in eineinhalb Monaten eine grafische Meisterleistung hingelegt. “Wir hatten nur diese Vorgabe: So hochwertig wie möglich", so die beiden Inhaber des Ateliers – Daniel Reiss und Frank Gräfe, AGD.
Der "fünfte Beatle" und „Sideman“ Klaus Voormann hat mit mehr als dreißig Künstlern und Freunden wie Paul McCartney, Ringo Starr, Yusuf (Cat Stevens), Joe Walsh u.v.a. ein außergewöhnliches Projekt realisiert. Das streng limitierte Super Deluxe Box Set beinhaltet neben der Deluxe Audio CD und Bonus DVD, einen von Klaus Voormann selbst signierten Kunstdruck und ein 68 Seiten starkes Box Set Buch. Parallel dazu entstand das Artwork für die Limited Edition Vinyl inklusive Riesenposter und das Artwork zur Limited Audio CD.
Voormanns Diskografie liest sich wie das Who is Who der Popmusik. Er selbst, als Bassist, war Mitglied der Plastic Ono- und Manfred Mann Band, musikalischer Wegbegleiter großer Musiker wie John Lennon, George Harrison, Ringo Starr, Eric Clapton und B.B. King. Als Grafiker und Illustrator ist Voormann ein Altmeister. Herausragende Arbeit ist u.a sein grammyprämiertes Coverdesign der Beatles LP „REVOLVER“.
„Umso mehr war es uns eine große Ehre von Klaus Voormann als seine "Grafik-Sidemen" engagiert worden zu sein. Es war extrem inspirierend mit ihm zu arbeiten“, so Daniel Reiss und Frank Gräfe. EAT, SLEEP + DESIGN, das mehrfach ausgezeichnete Design-Atelier mit Herz für gutes Grafikdesign und visuelle Kommunikation, gibt es inzwischen seit fünf Jahren. Referenzen sammelten die Berliner unter anderem mit Arbeiten für Sol, Heineken und Marchon.
Schöne Lehre: 12 Ideen zur Visuellen Kommunikation
Das Gestaltungsbüro Waidmann/Post wird für das Buch „12 Ideen zur Visuellen Kommunikation – Vom Prinzip zur Realisation“ beim iF communication design award 2009 ausgezeichnet. Insgesamt 1.368 Beiträge aus 24 Ländern wurden juriert. Die 30 besten der ausgezeichneten Einreichungen werden am 28. August im Rahmen der Preisverleihung in München bekannt gegeben.
Das Buch, das von Waidmann/Post konzipiert und entworfen wurde, erscheint im Herbst 2009 als Lehrbuch im rennomierten schweizer Niggli Verlag, dem Fachverlag für Architektur, Design, Typografie und Kunst (ISBN 978-3-7212-0713-2).
www.waidmannpost.de
Echter Award für "Dummy"
Das Grafikdesign-Büro leomaria des Kollegen Markus Büsges wurde mit einem iF Communication Award 2009 ausgezeichnet. Mit von der Partie war sein Kollege Björn Wolf.
Jede Ausgabe des unabhängigen Gesellschaftsmagazin „Dummy“ ist monothematisch angelegt. Wechselnde Redakteure, Fotografen und Designer gestalten jede Ausgabe neu. Diese Ausgabe wurde ausschließlich mit Ölbildern des Künstlers Edward B. Gordon layoutet. Er malt seit Jahren jeden Tag ein Bild von Berlin. Aus diesem umfangreichen Oeuvre und einigen exklusiven, für diese Ausgabe gemalten Bildern, entstand das neue Magazin „Dummy Berlin“.
Schweizer Scherenschnitte für die Swissôtel Hotels und Ressorts
Das moderne und zeitgenössische Design der Swissôtel Hotels & Resorts wird in Lobbys, Zimmern oder Räumlichkeiten der internationalen Hotelkette mit einem traditionell schweizerischen Element ergänzt: Dem „Rad des Lebens“ in Form eines Scherenschnitts mit Motiven aus der Schweiz. Damit zieht sich ein weiterer Verweis auf die Herkunft der Swissôtel Hotels & Resorts wie ein roter Faden durch die Deluxe Hotels, die in 15 Ländern weltweit vertreten sind. Die kreativen Köpfe hinter diesen Designelementen, das Züricher Design Studio Kessler+Kessler und der Künstler Jork Andre Dieter, erhielten für ihre Arbeit den Bronze Award des Art Directors Club Deutschland.
Der Scherenschnitt hat in der Schweiz eine lange Geschichte: Johann Jakob Hauswirth aus der Bergregion Pays d’Enhaut schnitt als erster in der Schweiz Mitte des 19. Jahrhunderts Alpaufzüge und Szenen aus dem alpinen Alltagsleben. Dabei verwendete er gleiche Motive wie volkstümliche Maler, Stickerinnen oder Kerbschneider, nämlich Lebensbäume, Herzen, Blumensträusse und geometrische Ornamente. Scherenschnitt-Künstler arbeiten mit spielerischer Phantasie, Formensprache und Ausdruckskraft und vom Genrebild über die Jugendstilanlehnung bis hin zur Karikatur, gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung und Abstraktion wird ein weites Themenspektrum abgedeckt.
Bei den Swissôtel Hotels & Resorts werden die Scherenschnitte in Form des „Rad des Lebens“ in dreigeteilten Kreisen eingesetzt und sowohl mit traditionellen als auch modernen Motiven aus der heutigen Schweiz verknüpft. So gibt es Kreise, in denen Murmeltiere, Berge, Enzian, Schokolade und Fondue symbolisiert werden, während andere Schweizer Kunst und Design wie Werke von Le Corbusier, die Mondaine-Uhren oder das Schweizer Taschenmesser aufgreifen.
Der traditionelle Scherenschnitt hat seinen Ursprung im asiatischen „Wheel of Life“ wie man es zum Beispiel aus den Mandalas im Himalaya kennt. Die ersten Schnittbilder kamen um 1600 nach einer 400 Jahre dauernden Reise von China über Indonesien, Persien und den Balkan in Mitteleuropa an.
“Diese Idee der Lebensräder und Scherenschnitte hat das Zürcher Design Studio Kessler+Kessler zusammen mit dem Berliner Illustrator und Künstler Jork Andre Dieter als Inspiration genommen, um exklusiv für unsere Hotelkette neun unterschiedliche Themenkreise zu gestalten, die die facettenreiche Schweiz darstellen. Mit diesen Illustrationen haben wir einprägsame und unverwechselbare Design-Elemente geschaffen, die eine neue Form von Corporate Culture ausdrückt, und gleichzeitig mit ihrem Wiedererkennungswert den Gast auf dezente Art und Weise, in Kombination mit qualitativ hohen Servicestandards, der Schweizer Gastfreundschaft, den Werten und Symbolen des Landes, stets an unsere Herkunft erinnert”, erklärt Lilian Roten, Vice President Operations, Swissôtel Hotels & Resorts.
Das Besteck Vane
"Ohne Ecken und Kanten und mit fließenden Übergängen zu einem sinnlichen Erlebnis stilisiert, inszeniert sich das jüngste Auerhahn-Besteck als formvollendetes Symbol neuer Freiheit und sanfter Eleganz. Optimales Gewicht, hochglanzpolierte Oberflächen und harmonischer Materialstärkenverlauf machen Lust auf täglichen Zugriff und das Wahrnehmen unbeschwert gestalteter Formen." So die Firma Auerhahn in ihrem Pressetext.
"Vane" von Claudia Christl wurde auf der Frankfurter Konsumgütermesse Ambiente vorgestellt und ist ab März/April 2009 im Handel erhältlich.

Öffentlichkeitsarbeit für die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen
Brigitte Erm: "Ein schöner Moment, der die Motivation belebt und uns in der unternehmerischen Haltung bestärkt. Denn mit oder ohne Preis: Als Designerinnen reizt es uns, unser Know-how für mehr Verantwortlichkeit und Gemeinsinn einzusetzen. In der stark visuell geprägten Welt haben wir die Chance, über professionelle Kommunikations- und Marketinginstrumente, Werte zu vermitteln und zu verankern. Davon profitiert seit ihrer Gründung die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen. Der gesamte öffentliche Auftritt der Stiftung wurde bislang
ehrenamtlich uns gestaltet."
Auszug aus der Laudatio von Kemal Sahin: Die Jury hat besonders beeindruckt, mit welch "kleinen" Ressourcen eine große Wirkung erzielt werden kann. Durch eine direkte und pragmatische Vernetzung der wirtschaftlichen Aktivitäten und Kernkompetenz der SCALA Design GBR konnte die Bürgerstiftung praktisch und unbürokratisch unterstützt werden. Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen hat durch ein neu entwickeltes Corporate Design und eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit ein neues Gesicht erhalten. Durch dieses seriöse und professionelle Erscheinungsbild hat sie viele Interessenten für sich neu gewinnen können.
scaladesign.de
Faszination Sportkarriere – und die Geschichte vor der Auszeichnung
"Mit der Plakatkampagne sollten Sponsoren angeworben und auf das Engagement der Sportstiftung NRW aufmerksam gemacht werden. Alle 33 olympischen Sportarten, die die Stiftung fördert, werden durch die Illustration jeweils eines Sportlers dargestellt. Dieser setzt sich aus mehreren Sportlern der gleichen Sportart oder -kategorie zusammen, wobei die Bildaussage zusätzlich durch ein Zitat und die Unterschrift eines bekannten Spitzensportlers unterstützt wird."
Streit um Urheberrechte mit TBWA
Bis die Jury zu dieser Erkenntnis kommen konnte, musste viel passieren: TBWA hatte die Plagiate der Kampagne, die für ihren Kunden Adidas entstanden war, über mehrere Jahre bei verschiedenen Wettbebwerben eingereicht – mit Erfolg. Die Kampagne gewann zum Beispiel den Epica-Award.
Der Urheber Marcel Bagus, zu Recht höchst verärgert, schrieb die Veranstalter der Wettbewerbe und Adidas an, erreichte aber wenig. TBWA ging weiter mit den Plagiaten hausieren. Schließlich nahm der Kollege einen Anwalt, und es kam zu einer außergerichtlichen Einigung: Marcel Bagus genehmigte nachträglich die Nutzung und wird jetzt als Urheber bei Adidas genannt.
www.marcel-bagus.de/illustration.htm
Der Papst trägt eine Uhr von Klaus Botta
Zu den zahlreichen nationalen und internationalen Designpreises, die der Kollege im Laufe der Jahre errungen hat, kommt jetzt eine Auszeichnung vom Himmlischen Vater persönlich: Wie das Foto zweifelsfrei zeigt, trägt der Papst die Uhr "TITAN 1" von Klaus Botta.
Die "TITAN 1" ist ein Erfolgsmodell und ein echter Klassiker. Seit der Markteinführung im Jahr 1991 zigtausendfach verkauft, stetig weiterentwickelt und um Varianten ergänzt, ist das Design noch immer aktuell.
Die berühmte Ein-Zeiger-Uhr "UNO", ein weiterer Klassiker aus dem Hause Botta (ausgezeichnet in Deutschland, Chicago und Japan), wurde in ihrer ersten Form sogar schon 1985 entworfen. Heute erfreut sie ihre Besitzer ebenfalls in zahllosen Varianten. Die neuste: "UNO 24". Diese Einzeigeruhr bildet einen 24-Stunden-Tag ab. "Die UNO 24 stellt den Verlauf des Tages in analoger Form dar: Die Ausrichtung des Zeigers auf dem Zifferblatt entspricht dem jeweiligen Stand der Sonne am Himmel." Wir erwarten den nächsten Award.
2 x iF Product Design Award für Hermann Rokitta
Bauerfeind SofTec Coxa
Bauerfeind SofTec® Coxa, die komfortable Hüftorthese, indikationsgerecht und individuell anpassbar an Therapie und Patienten. Anatomisch vorgeformte Beckenfassung, atmungsaktives Gestrick und Orthesengelenk, sichern den Hüftkopf in der Gelenkpfanne. Das mehrdimensional, monozentrische Gelenk ermöglicht die kontrollierte Führung in zwei Bewegungsebenen aus einem Drehpunkt. Extension/Flexion sind in 10°-Schritten, Adduktion/Abduktion stufenlos limitierbar. Qualitäten: simples Handling, optimale Passform und hohe Patientencompliance. Ästhetik: Faszination Heilung, Motivation Gesundheit, emphatisches Marken-/Technologie-/Nutzenverständnis.
Bauerfeind JT 20
Bauerfeind JT20 Kniegelenkprothese, eine bedeutende Innovation im Bereich Oberschenkel und Knieexartikulations-Prothetik. Ein Optimum der Anforderungen an Sicherheit, Aktivität und Individuelle Anpassung zeichnet dieses Polyzentrikkniegelenk aus. Simple Justierung ermöglicht ein höheres Sicherheits- oder ein gesteigertes Dynamikpotenzial zu nutzen. Bewusste Nähe zur Anatomie des Menschen und selbstverständliche Marken & Funktionsästhetik, bilden den Kern dieser Gestaltungsinnovation - Prägen den zeitgemäß, souveränen Einsatz einer Prothese ohne Kosmetik, ein neues Bewusstsein im Verständnis Prothese für Patient, Mediziner, und Orthopädie.
Designpreis Brandenburg 2008
Konzeption »Nikolaisaal Potsdam«
Zielsetzung
Den Nikolaisaal als offenes modernes Veranstaltungs- und Konzerthaus präsentieren. Ein innovatives Gestaltungskonzept für ein exklusives Konzert- und Veranstaltungshaus. Gesamtkonzeption: „Den Nikolaisaal lebendig werden lassen und den Besucher zum »Entdecker« werden lassen!“
Leistungen
Gesamtkonzept des neuen Öffentlichkeitsauftritts des Nikolaisaals Potsdam.
Festlegung der neuen Bildsprache für die Spielplanbücher 2004-2007; und folgende.
Gestaltung der Spielplanbücher 2004 – 2007, ca. 40 Monatsleporellos, Image-, Poeple- und Architekturfotografie, Plakate, Showwindows, Banner, Tickettaschen.
www.artivista.de
Der Literaturpreis des Landes Brandenburg 2008
für die illustrierte Bildergeschichte "Der Ventriloquist" von Marco W. Linke.
Nach 20 Jahren befreit der Bauchredner Eli die Puppe Stewart aus dem Puppenspielerkoffer, um eine Reise nach Paris zu tun. So beginnt "Der Ventroloquist" und erzählt dann ein ganzes Leben. Die Geschichte erzählt von Eli, der zu seinem 80. Geburtstag seinen letzten großen Auftritt hat, von Elis Liebe zu seiner verstorbenen Frau Emma und auch der Liebe zu Stewart, der ein durchaus eigener Charakter ist.
Begleitet wird die Erzählung von zarten Illustrationen, die fast etwas Altmeisterliches haben. Dieser Kombiunation konnte die Jury nicht widerstehen. "“Es ist eine Arbeit, in der mit wenigen Szenen ein ganzes Leben erzählt wird, eine Geschichte voller Charaktere.”, so Gabriele Thiere, Jurymitglied des Literatur-Kollegiums Land Brandenburg. Und der Tagesspiegel schrieb: "Eine Erzählung, die zuweilen an die Warmherzigkeit von ‘Der kleine Prinz’ erinnert."
1. Platz Bruttosozialpreis 2008
für das Team von SIGNS+PICTURES, Anja Germershausen
Der BruttoSozialPreis ist deutschlandweit der einzige Nachwuchswettbewerb für Sozialmarketing. Dieses Jahr fand er vom 7. November bis zum 6. Dezember in Berlin statt.
Vier Wochen Wettbewerb standen im Zentrum: Elf interdisziplinäre Studierendenteams erarbeiten Kommunikationsstrategien und -kampagnen für die BruttoSozialPaten. Nach dem Workshop zum Auftakt arbeiteten die Teams an Kampagnen für ihre Organisation. Eine namhafte Fachjury bewertete die Ergebnisse und kürte am 6. Dezember auf der Preisverleihung in der Heinrich-Böll-Stiftung die Sieger des BruttoSozialPreises 2008.
Der 1. Preis ging an das Hamburger Team von der SIGNS+PICTURES Akademie mit ihrem Konzept für die Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland.
Imke Jurok, Marija Peter, Anja Germershausen, Ronnie Patt, Kim Höland, Florian Kriegner, Anna Goth (von links nach rechts)
Ein Fall für zwei
Fotomontagen für den Frankfurt-Krimi im ZDF von Hans-Jürgen Herrmann
"Die Anfrage der ODEON TV GmbH hatte mich im August 2006 erreicht. Für die 244. Folge der ZDF-Krimiserie "Ein Fall für zwei" wurden künstlerische Fotomontagen für eine Szenenausstattung benötigt.
'Mensch und Tier' lautete damals die thematische Vorgabe des Filmausstatters, denn in dieser Folge ereignet sich ein Mord im Zoo. Innerhalb von 14 Tagen entstanden die sechs DIN A1 großen Fotowerke. Aktuelle Tieraufnahmen aus dem Frankfurter Zoo und Porträtaufnahmen aus einem meiner freien Fotoprojekte bildeten das Material für die Computermontagen. Erstausstrahlung war dann im Januar 2007 und erreichte eine der höchsten Einschaltquoten dieser Serie."
www.herrmann-fotografie.de
"Danke für die Info, lieber Hans-Jürgen.
Es war übrigens nicht 'eine der', sondern die absolut erfolgreichste 'Fall für Zwei' Folge aller Zeiten! (Was natürlich eindeutig Deinen Fotos zu verdanken war!)
Viele Grüsse
Frank" Frank Barbian, Kameramann
Kalligrafie bei VOX
Thomas Hoyers kalligrafische Künste sind seit dem 10. Oktober immer wieder im Programm des Fernsehsenders VOX zu sehen: Im Rahmen der Dokusoap "Mein Restaurant", die zweimal in der Woche zur besten Sendezeit ausgestrahlt wird, hat Thomas Hoyer für eines der fünf Restaurants, die um die Gunst der drei Fachjuroren und des TV-Publikums wetteifern, den Namenszug entworfen. Wie das Restaurant heißt und wie die Schriftkunst aussieht, verrät VOX derzeit noch nicht. Neugierige können entweder die Dokusoap verfolgen – oder sie gehen einfach vorbei: Das Restaurant liegt in der Hamburger Milchstraße 3-4. Guten Appetit!
2 x iF Award für Nils Holger Moormann
Heute Besichtigung, kein Verkauf
Anlässlich der Ausstellung im Museum für angewandte Kunst wird ein Buchkonzept entwickelt, das die letzten 26 Jahre „Moormann“ als Sammelalbum zeigt:
In einem beigelegten Tütchen befinden sich Aufkleber, Bastelbögen, die Möbel als Briefmarken, Broschüren, Messetickets, Postkarten, Bierdeckel und ein Tattoo – Anekdoten aus der Firmengeschichte, zum Sammeln, Tauschen und Einkleben.
Die Broschüre ist ebenfalls beim Verlag Hermann Schmidt Mainz erhältlich.
Auszeichnungen 2008
IF Award gold, red dot Award
Begründung der Jury IF award:
„Dieses Büchlein ist wieder einmal wunderbar poetisch, selbstironisch, bescheiden, geprägt von einer einfachen, charmanten Idee. Es verweist auf das Gesamtkonzept der Moormann'schen Corporate Identity, die seit Jahren immer wieder witzig, überraschend und passend für das Unternehmen ist: Sehr geschlossen und einfach genial.“
"Niente di Nuovo"
Messezeitung zur Mailänder Möbelmesse 2008
Zur Mailänder Möbelmesse 2008 wird das „Nichts“ in einer eigenen Zeitung thematisiert: nichts Neues bei Moormann. Texte, Fragen und Zitate zum Thema „Nichts“
stehen neuen Aufnahmen des „alten“ Möbelprogramms gegenüber. Die Zeitung ist dreisprachig (italienisch, deutsch und englisch).
IF Award 2008
www.jaegerundjaeger.de
iF Award für das Willy Brandt Haus Lübeck, Ausstellungsgestaltung
In Lübeck, der Geburtsstadt Willy Brandts, wurde das neue Willy-Brandt-Haus mit der neuen Dauerausstellung „Willy Brandt – ein politisches Leben im 20. Jahrhundert“ eröffnet. Im Mittelpunkt stehen dabei neben seiner Biographie die Themen Demokratie, Menschenrechte und Frieden. Die Besucher können anhand von verschiedenen Stationen den Lebensweg des Nobelpreisträgers nachvollziehen. Eine interaktive Eintrittskarte ermöglicht, dass unterschiedliche Zielgruppen jeweils individuell abgestimmte Inhalte zu sehen und zu hören bekommen und dass das aktuelle politische Geschehen mit einbezogen werden kann.
Es gibt z.B. einen Raum für die Zeit des Exils ab 1933, ein geteiltes Berlin Zimmer, ein Zimmer mit benutzbarem Redner pult für Brandts Regierungszeit in Bonn und einen Raum für Menschenrechte. Hier wird jeder Paragrafen der Charta einem Sitzwürfel zugeordnet. An drei Silhouetten mit LED-Leuchtbändern wird aktuell über weltweit geschehende Menschenrechtsverletzungen informiert, mit Datum, Namen und Altersangaben der Opfer.
iF Award in Gold für Martin et Karczinski
Martin et Karczinski wurden in Hannover mit dem iF Award in Gold für die Konzeption und Gestaltung der Inoutic Präsentation auf der diesjährigen fensterbau/frontale ausgezeichnet. Die ungewöhnliche Übersetzung des traditionellen Mediums Buch in eine innovative dritte Dimension wurde von der Jury besonders herausgestellt.
Insgesamt 1.290 Einreicher stellten sich mit ihren Arbeiten der Jury des renommierten iF communication design award. In der Kategorie ›Corporate Architecture‹ spielten Kriterien wie Architektur und Gestaltungsqualität, Raumkonzept und Atmosphäre sowie Ausführungs- und Detailqualität eine wichtige Rolle. Besonders herausragendes Gestaltungsdesign wurde zusätzlich mit Gold prämiert. Die Jury urteilte darüber hinaus:
»Wenn man diesen Messeauftritt sieht, erlebt man eine völlige Überraschung. Die einzigartige Übersetzung eines traditionellen Mediums wie des Buches in eine innovative dritte Dimension macht diesen Messestand so faszinierend – und wird mit einem iF Gold Award belohnt«.
Bucherfolg: Die Bemme
Michael Schwalbes Kindheitserinnerungen gehen weg wie warme Semmeln.
"Eigentlich sollte es nur eine persönliche Aufzeichnung meiner Dresdner Kindheit werden. Die erste Auflage, in geringer Stückzahl erschienen, war in erster Linie für die Familie gedacht. Das Echo war aber so groß, dass ich es dann dem Dresdner Hochlandverlag Pappritz zum Lesen gab. Schon nach vier Wochen kam die Antwort: Würden wir sehr gern verlegen!
Der Vertrag mit dem Verlag war innerhalb einer Stunde geschlossen. Ich behielt alle Rechte an der Verfilmung und einer eventuellen weiteren Nutzung in ähnlichen Medien.
Zwischen Vertrag und Erscheinen lagen nur vier Monate! Außer, dass das Buch in allen großen und kleinen Dresdner Buchhandlungen zu haben ist (Hugendubel, Haus des Buches am Altmarkt, KulturHaus Loschwitz usw.), habe ich bis jetzt viele gut besuchte Lesungen in Dresden und auch in Berlin gemacht. Das ist für mich durchaus auch mit Ruhm und Ehre verbunden."
Die zweite Auflage ist seit voriger Woche vergriffen aber der Verlag bereitet die Dritte, bearbeitete, vor."
www.kululu.de
www.schwalbegrafik.de
red dot für Botanica
Botanica ist ein Bistro und Café, das sich in einem Schlosspark befindet. Das Erscheinungsbild soll zum einen auf die Tradition der besonderen Lage Bezug nehmen und zum anderen auf moderne Art und Weise die Verknüpfung von Essen und Natur symbolisieren.
Die Kombination aus Wort- und Bildmarke greift genau diese beiden Aspekte auf. Bei der zeitgemäßen, klaren Schrift wurde der i-Punkt durch ein Blatt ersetzt. Dieses visualisiert die Lage des Bistros im Grünen. Die Farben sind der Natur entnommen, ein dunkles Kaffee-Braun kombiniert mit einem leuchtenden Grün. Das gesamte Erscheinungsbild arbeitet mit den Gestaltungsmerkmalen des visuellen Zeichens, so dass immer wieder Elemente auftauchen und damit eine hohe Wiedererkennbarkeit gesichert wird. Gleichzeitig übersetzt jedes Kommunikationsmittel das visuelle Zeichen auf seine mediengerechte Weise, so dass Abwechslungsreichtum und Spannung im Erscheinungsbild gegeben sind.
red dot für Klartext
Das Unternehmen Klartext bietet neben den Kernkompetenzen Werbemittelproduktion und Logistik eine Reihe weiterer technischer Leistungen im Bereich Werbung an. Das Erscheinungsbild der Klartext GmbH soll diese unterschiedlichen Leistungen unter einem Dach vereinen und sich gleichzeitig von der bunten Konkurrenzwelt der Werbemittelproduzenten abheben.
So kommt als Lösung nur eine klare, reduzierte visuelle Sprache in Betracht. Das visuelle Zeichen ist dem Namen entsprechend edel und hochwertig auf den Punkt gebracht, typografisch bildet das X zusammen mit dem K eine visuelle Klammer um die vielen Leistungen des Unternehmens. Die gesamte Kommunikation ist schwarz-weiß umgesetzt. Das Erscheinungsbild besinnt sich auf Kernwerte, und die Marke tritt selbstbewusst und präsent auf. Die starke Reduktion und der starke Kontrast sorgen für eine hohe Prägnanz und Wiedererkennbarkeit. Trotzdem eröffnet das Corporate Design eine Bandbreite an Variationsmöglichkeiten, ist funktional und schnell erfassbar.
Das Erscheinungsbild spricht Klartext.

iF communication design award für werbe.art.kontor
werbe.art.kontor, das sind die AGD Designerin Anja-D. Schacht-Kremsier und ihre Kolleginnen und Kollegen.
Sie entwickelten für die Neumann Kaffee Gruppe, den marktführenden Rohkaffeedienstleister, das visuelle Konzept der Imagebroschüre. Diese Broschüre vermittelt souverän auf allen Ebenen das Leistungsspektrum der Gruppe. Fünf Unternehmenswerte sind klar herausgestellt und werden anhand von Beispielen aus den Unternehmen verdeutlicht. Makroaufnahmen zeigen, teilweise im übertragenen Sinn, die Themenschwerpunkte. Illustrationen setzen Akzente und einen reizvollen Kontrast zu dem puristischen Design mit großen Bildern und intensiven Farbflächen. Container lösen den klassischen Kaffeesack als Transportmittel ab. Go!

European Design Award für Nieschlag+Wentrup
"Greta Gold" wurde für die AGD Kollegen zum Goldmädchen, Europa hat angebissen! Das Produktdesign und Naming für das exklusive Feinkostlabel aus dem Hause Götting/Krursel wurde mit dem European Design Award in der Kategorie "Packaging - Food andBeverages" ausgezeichnet.
Die feinen Schokoladen, Kaffeesorten und der Prosecco waren für die Jury auch optisch eine Versuchung, der sie nicht wiederstehen konnte. Lisa Nieschlag selbst nahm den Preis am 18. Mai 2008 in Stockholm entgegen.

Erfolgreiches Plakat der AGD Kollegen Buttgereit und Heidenreich
In der Ausgabe w&v (Werben und Verkaufen) Nr. 9/2008 ist das von Buttgereit und Heidenreich für "Brot für die Welt" entwickelte Plakat "Fairgeben/Fairsorgen/Fairteilen" auf Platz 10 der wirksamsten Plakate (ermittelt durch IMAS-Test) gelandet.
Für die Bewertung von Impact (Wiedererkennung) und Resonanz (Gefallen, Wissensvermittlung etc.) wird vor allem auch der Bekanntheitsgrad der Motive berücksichtigt.
Dies ist umso bemerkenswerter, da die Plakate der Hilfsorganisationen zumeist nicht mit einem großen Etat verbreitet werden. Auf hinteren Plätzen des Tests rangieren Plakate anderer NPOs wie Christoffel-Blindenmission, Kindernothilfe und Misereor.

Frauen regier'n die Welt
"quintus" im Finale des Eurovision Song Contest 2007, 12.05.2007
Eine Sonderedition des Notenpults "quintus" von Sybs Bauer bot dem deutschen Kandidaten Roger Cicero und seinem Titel "Frauen regier'n die Welt" im Finale des Eurovision Song Contest Unterstützung; sie wurde von der Designerin eigens für die glamouröse Big Band Show gestaltet. Wie auch immer sich das mäßige Abschneiden des Roger Cicero erklären lässt – an "quintus" lag es nicht! cs
Bilder und Erklärungen zu "quintus" zum Download als PDF
http://www.designkunst.com

Autoabastecerse – Selbstversorger
Ilka Helmig AGD und Andreas Reichel gestalteten den deutschen Beitrag für die "IX Bienal Internacional de Pintura en Cuenca" in Ecuoador vom 25. April bis 8. Juni 2007. Die Lateinamerika-Biennale feiert ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Thema in diesem Jahr: Espacios-Tiempos Identitarios (Identitätsstiftende Räume und Zeiten). Die 50 Teilnehmer aus 19 Ländern wurden von den Institutionen in den jeweiligen Ländern zusammen mit den Organisatoren der Biennale ausgewählt. cs
Autoabastecerse - Selbstversorger Ilka Helmig und Andreas Reichel
Das Projekt „Autoabastecerse“ verbindet ein traditionelles Kunsthandwerk Ecuadors mit Interventionen der zeitgenössischen Kunst. Es bezieht die einheimischen Bauern und Kunsthandwerker und ihre Fähigkeiten der Textilgestaltung und Wollverarbeitung in Cañar (Andenregion in Ecuador) ein in ein aktuelles Kunstkonzept. Es entsteht ein Bild der Vernetzung, ein Ring der Ereignisse, das Motiv der Zirkulation verschiedener Verhältnisse, das Spiel der Selbstversorgung.
Die Aktion: Nachdem ein Schaf auf dem einheimischen Viehmarkt in Cañar (Andenregion in Ecuador) gekauft worden war, wurde das Tier in gewohnter Weise von den Bauern geschoren, die Wolle gesponnen und nach einem traditionellen Rezept mit Pflanzenfarben gefärbt. So entstand 1,5 kg fuchsienrote reine Schafwolle. Daraus strickten vier Indiofrauen einen passgenauen Pullover. Dieses Kleidungsstück mit einem Rollkragen, einem Reißverschluss und zwei Ärmeln wurde demselben Schaf wieder angezogen. Rosarot steht es nun auf seiner Wiese und frisst weiterhin grünes Gras.
www.leitwerk.com











































































